Montag, 3. September 2007

nos vamos, nos vemos...

es ist grad 15.15 ortszeit, und wir sitzen in mexico df....naja, jetzt wirklich geht es richtung oesterreich heim...wir sehn schon dauernd flugzeuge ueber unseren koepfen hinweg fliegen und in zwei tagen sitzen wir selber in einem...schraeg...

aber wir freuen uns auf die wiedersehn mit euch, wir freuen uns auf bestimmte kleinere und groessere dinge von selbstdrehten tschick ueber offenes bier bis hin zu marillenknoedl und ausgedehnten nachtspaziergaengen durchs muehlviertel und graz...

die letzten tage und wochen...viel wollen wir nicht mehr schreiben, bilder gibts dann im weblog von zu hause aus...irgendwie pendelt der kopf hin und her zwischen dem aktuellen (mexiko), dem vergangenen (die vielen vielen erlebnisse, eindruecke, erfahrungen) und dem zukuenftigen (die ankunft und der herbst)...und momentan ist es mehr ein hinwarten auf den abflug uebermorgen...eigentlich wollten wir uns heute das anthropologische museum anschauen, nur hat das am montag, so wie alle anderen museen mexico cities ruhetag...und so sind wir jetzt geschlendert, hatten wieder zeit zum nachdenken und quatschen...so wie schon die ganze letzte woche...waren eine woche am pazifik (wir koennen uns nicht trennen von diesem atemberaubenden dynamischen meer), in mazunte...war einfach schoen zum aufs meer hinausschauen und vieles der letzten wochen und monate zu verdauen...haben dort einen unglaublich spitituellen punkt, den punta cometa, gefunden, der so unser taeglicher kraftanker war...aber mehr dann wie gesagt zu hause...und mehr dann auch von guatemala, von den indígenas mit ihren wunderschoenen gewaendern und strahlend-feinen gesichtern, mehr von den busfahrten, mehr von den menschen die wir kennenlernten...

hasta pronto centroamerica, nos vemos en austria!
saludos, sarah y stefan

Dienstag, 14. August 2007

feliz estamos en ...




hallo ihr lieben menschen da draussen,...


gestern sind wir von unserer auszeit - von unserem urlaub vom urlaub - wieder von belize nach guatemala ins gute alte "centro america" zurueckgekehrt. erwartungsfrei, und vorstellungslos sind wir vor ungefaehr einer woche von puerto cortés in honduras mit einem schnellboot nach placencia in belize geschippt, stefan genoss sein buch und die sonne, sarah verkruemelte sich am in der mitte gelegenen kloo und dachte das ist wohl das ende der welt, als sie sich von ihrem fruehstueck verabschiedete,... das wars nicht, sondern eher der anfang!


die maya-ruinen von copan in honduras - sehr imposant

belize ist einfach so anders verglichen mit dem rest "centro americas" und genau das brauchten wir einfach, eine auszeit von der machistischen roten erde. die menschen sind nicht braun, sondern schwarz, zumindest die "garifunas", die vorallem die kueste besiedeln, sie sprechen nicht spanisch, sondern englisch, und nehmen das leben sehr gemuetlich. wir erlebten dass sogar busfahren um halb sechs in der frueh ein genuss sein kann, der "cobrador" , der geldeinsammler, weihte den bus vorerst mal mit einem raucherstaebchen und wuenschte uns einen guten morgen, normalerweise, stinkts eher nach muell, urin, koerpergerueche, haendel, fritiertem irgendwas, und wir versuchen der supercoolen gestik des cobradors den preis zu entnehmen. das thema "cobrador" wuerde sowieso schon ein buch fuellen, diese "muchachos", die meistens bei der tuer raus haengen, schreien und pfeifen wirken wie schauspieler, die leider an keinem theater genommen wurden und sich jetzt denbus zur buehne machen,... aber das sind andere geschichten. weiters war die frisurenwelt im bus einfach so faszinierend, dass die fahrt wie im fluge verging, kleine kunstwerke befinden sich da auf den koepfen, sehr imponierend im gegensatz zu den "gelmatten", bei denen man, frau immer angst hat angetropft zu werden,...

in hopkins, einem kleinen garifuna dorf verbrachten wir einige naechte

ja, in placencia verbrachten wir die ersten tage, uns gefiel es ueberall so gut, dass wir jedesmal verlaengerten! und in placencia erlebten wir vorallem sehr lustige tage, da wir "greg" zufaellig ueber den weg liefen! greg haben wir in managua kennengelernt und wie man sieht ist auch centralamerika ein dorf,...

beim "belikin" - belizianisches bier

und natuerlich chillten wir auch reichlich am strand - wie gesagt, wir machten ja richtigen urlaub! und das meer ist so ruhig, so erfrischend, wenn doch warm, einfach karibisch halt. von placencia machten wir uns auf nach hopkins und von dort aus ueber dangriga auf das "caye tabaco", ein kleines bewohntes riff.

in placencia am strand

ja, und auf "tabaco caye", wer dachte sich das, trafen wir stefans papa,... wir waren ganz schoen "baff" uns ganz schoen als er uns da so vom steg entgegenkam,...

stefans papa in norwegischer ausgabe

wir genossen diese woche sehr, obwohl sie uns auch etwas teurer kam, doch haben wir nun noch einmal kraefte und reserven fuer die letzte etappe unserer reise getankt. es sind nur noch ein bisschen mehr als drei wochen, und irgendwie faellt es uns schwer dies zu erfassen,... bald sind wir wieder zuhause! doch wir freuen uns schon riesig auf ein wiedersehen mit euch! in diesem sinne wuenschen wir euch auch noch wunderschoene ferien, urlaube oder auch arbeitstage,... und wir denken heut an euch wenn wir auf einer maya pyramide in tikal (guatemala) platz nehmen und den sonnenuntergang geniessen,...

fuehlt euch umarmt, alles liebe, stefan und sarah







Freitag, 3. August 2007

unterwegs...


¡buenas tardes!

kurze nachrichten von uns ohne bilder! also bisschen was zu lesen und nix zum schauen...wir hatten ein kleines problem mit der speicherkarte unsrer digi-cam, ein paar fotos sind weg und man sagte uns das koennte ein virus ein und jetzt ist grad das vertrauen in die oeffentlichen computer etwas beschraenkt.

uns gehts gut. vor gut zwei wochen haben wir nicaragua nach einem kaffeeplantagen-besuch, einem netten abschied von managua und entspannenden tagen in der nicaraguanischen bergwelt richtung el salvador verlassen.

el salvador...wir waren jetzt knappe 14 tage in diesem herrlich-fastuntouristischen aufregenden land...viele berge, viel wandern, viel natur, pazifikstraende (der pazifik: herrlich, dieses tosende ebbe&flut-schauspiel und die irre kraft des meeres), vulkane, san salvador (parks, plazas, parks, pazas,...) und eine junge aufwuehlende historie mit einem buergerkrieg, der fuer gar nix war (laut verschiedenen salvadoreñanerInnen)...und es brodelt wieder im land: die schere zwischen arm und reich ist (wie ja fast ueberall) sehr gross und wird immer groesser...wenige haben sehr viel (v.a. kaffeeplantagen) und sehr viele sehr wenig (hohe einwohnerdichte, wenig arbeit, viele privatisierungen)...dazu der grosse einfluss der USA in el salvador (das ronald-reagan-regime hat die rechte regierung el salvadors in den 80er unglaublich vollgepumpt mit geld im kampf gegen die linken guerillas), der heute noch sehr stark anhaelt...

die menschen, die el salvadoreña haben bei uns neben der schoenheit der natur auch einen starken eindruck hinterlassen...offen, direkt, freundlich...zwischendurch fast ein bisschen zuviel hilfe, die uns angeboten wurde...sie erzaehlen und erzaehlen, und sie sind sehr stolz darauf, wenn sie mit dir ein paar brocken englisch reden koennen...dabei mussten wir zunaechst aber oft abstecken, dass wir keine gringos sind und englisch nicht unsere muttersprache ist...

und einer dieser netten, zuvorkommenden salvadoreñas hat uns gestern von der grenze bis nach copan mitgenommen...dort sitzen wir jetzt gerade, in honduras...heute haben wir uns eine maya-staette angeschaut, morgen und uebermorgen an die hondurenische karibikkueste und am montag wollen wir mit dem schiff nach belize weiter...mal schaun was kommt, wir aendern momentan halbtaeglich unsere plaene und ideen...und diese freiheit des reisens geniessen wir sehr.

bueno...muchos saludos, abrazo, que les vaya bien...sarah y stefan

Mittwoch, 11. Juli 2007

nicaragua nicaraguita


¡hola!


die erste reiseetappe liegt hinter uns und wir sitzen gerade an der exakt gleichen stelle wie damals, an unserem ersten weblogeintrag nach unserer ankunft in nicaragua. wir sind etwas müde von der reise hierher, aber ganz fidel und grüßen euch herzlich aus granada! ¿como estas?

pues bueno. es ist fast ein monat vergangen seit unserer abfahrt in managua und dazwischen liegen zwei wochen panama, zwei wochen río san juan, viele kilometer reise per bus und per boot, wir passierten paar grenzen und machten erste erfahrungen mit drogenhunden. vielleicht lag es an unseren österreichischen reisepässen, dass wir meistens nicht einmal den zip aufmachen mussten und passieren konnte, oder vielleicht auch an unseren neuen sonnenbrillen, mit denen wir uns versuchen anzupassen und bislang uns gute dienste erwiesen haben.



und zum stichwort drogen noch kurz: panama ist ein bevorzugtes transitland am weg von kolumbien in die usa, wodurch es zu den häufigen kontrollen kommt. nur wurde an der grenze zu costa rica unser weltbild völlig verstört, als ein schosshündchen (ein dackel oder sowas) unser gepäck offiziell nach verbotenem durchschnüffelte. aber das war alles auf dem weg zurück richtung norden...alles der reihe nach...also:

unser erster weg führte uns nach 2tagesbusfahrt und kurzem flug auf eine der 365 inseln des archipeléago san blas.



zum ersten mal in unserem leben hatten wir beinahe eine ganze insel für uns. 14 hütten, 8 bewohner (die kunas - das ganze departamento kuna yala ist das autonomste gebiet für indígenas von ganz lateinamerika), viele kokosnusspalmen (die einzige gefahr auf der insel - es sterben mehr menschen in ganz mittelamerika durch den schlag einer fallenden kokosnuss als durch einen schlangenbiss) und ein richtig natürliches klo...



...bei dem man bei geschickter sitzposition währenddessen die flora und fauna der unterwasserwelt beobachten kann!



nach fast einer woche inselwelt ging es zurück per mini-flugzeug nach panama-city...amerikanisierte stadt, beklemmende klaustrophobie durch wolkenkratzer, verdrängte armut aus dem "herzeigeviertel", leider vernachlässigte, viel intressantere koloniale barrios.



und wir schauten uns von einem mirador teile der schleusen an, durch die schiffe vom atlantik zum pazifik gondeln...der panama-kanal...schon etwas faszinierend, aber ein umweltzerstörer: zb. verbraucht ein schiff bei seiner durchfahrt durch den kanal gleich viel süßwasser aus den künstlich angelegten seen wie ganz panama-city an einem tag.



raus aus der schmutzigen großstadt und hinein in die herrliche natur (von der panama sehr, sehr viel hat) auf der los-santos-halbinsel.



ein voraussichtlich letztes mal genossen wir den stürmisch, erfrischenden pazifik, die hunderten nicht identifizierbaren tierlaute und die menschenleeren strände...und wir sind seit pedasí (wo wir wohnten) mittlerweile sehr regelmäßige nützer unseres primus-mr1 (oder so) benzinkochers.



und bevor wir uns von panama wieder verabschiedeten wunderten wir uns noch, ob auch die kühe auf den österreichischen almen so abstehende ohren haben wie die panamesischen vacas...



wieder saßen wir viele, viele stunden im bus und zum ersten mal im boot und sind wieder zurück nach nicaragua, wo wir einen tag in san carlos rasteten...



...die herrliche stimmung am gigantischen lago de nicaragua genossen...



...und uns weiter aufmachten nach el castillo am río san juan.



wieder trafen wir auf eine wahnsinns vegetation. und trotz dauerregens hatten wir das große glück in einer halttägigen regenpause eine tour zu pferd machen zu können. über stock und stein mit teils weichen knien und am schluss einem festen hintern sind wir der nicaraguanisch-costaricensischen grenze entlang...reiten macht uns nun definitiv spaß!



zurück nach san carlos zogen wir weiter auf san fernando, eine insel des archipeléagos solentiname im lago de nicaragua.



ohne worte einfach schön! kaum menschen, keine touristen, vegetation und tierwelt pur!


und zu guter letzt wieder mal ein nettes abendstimmungsbildchen!



und so sind wir gestern los von solentiname und nach einer langen, nächtlich-stürmischen bootsfahrt über den lago de nicaragua sind wir in granada angekommen. frohen mutes blicken wir einem letzten wochenende in managua entgegen bevor es ab montag losgeht richtung norden.

wir wünschen euch einen schönen start in den mittlerweile offiziellen feriensommer, schöne und erholsame urlaube und reisen und vor allem sonne!

muchos saludos, les que vayan bien, sarah y stefan

Freitag, 15. Juni 2007

wo geht`s hier nach panama?

Hallo, hallo ihr lieben menschen,…

Noch eineinhalb mal schlafen, dann gehts los! Mittlerweile sind wir schon am packen, abschließen – treffen freunde zum letzten mal - ließen die abschiedsfeier in der casa miriam über uns ergehen, nein es war eh ganz nett! ;-) – sortieren unser graffel aus, sogar in drei monaten sammelt sich gescheid was an- und genießen die letzte zeit, die wie immer fast die beste ist!


hier sieht man die "piñata", dieses püppchen aus papier ist mit zuckerl gefüllt, dann verlangt das spiel, dass man sie mit einem stock schlagen muss, bis sie kaputt ist, dann kriegt der sieger, mit der kräftigsten hand, die zuckerl! diese nannte sich "chica fresa" - die passt am besten zu mir, meinten sie ;-)


auf grund dessen, dass euch das "straßenstandel" so gut gefallen hat, dann dachte ich mir, ich zeig euch mal den "Mercado Huembes", der zweitgrößte Markt in managua und auch für uns "cheles" besuchbar; leider werden die fotos mit der digi nie so schön, wie mit einer manualen kamera, der markt ist so irre, mit all den farben, gerüchen,...

Eine schöne aussicht ist, dass wir am 19. juli wieder nach Managua kommen, zum “dia de la liberación”, “tag der befreieung” und da werden wir einige freunde wieder treffen, und es macht das verabschieden einwenig leichter.

Heute möchte ich mich, ich bins sarah, wieder zurückmelden in sachen “tigerente-weblog”, da ich zugeben muss, dass ich eine ziemliche “haragana” – faulenzerin – war die letzten monate, und Stefan allein den weblog belebt hat – danke! Es war nicht nur reine faulheit, ich war auch verpflichtet einen fh-blog zu führen, der auch ziemlich aufwändig war.

Ich halte mich kurz, doch möchte ich erwähnen, dass es mir einfach voll gut geht, und da kann ich glaub ich auch für uns sprechen, obwohls mir persönlich natürlich auch so gut geht, weil ich den menschen, den ich liebe, bei mir hab. Danke mein schatz,….
Ich hab immer so phasen, in denen mir sätze einfallen, die dann in zeiten, oder situationen einfach passen. Und am anfang in Managua beschrieb der satz “berührt vom leben” meine gefühle und mittlerweile hat sich das einwenig gewandelt in “ich berühre mich”.

Wer einen anderen Menschen kennenlernt,lernt zugleich sich selber kennen.

östliche Weisheit

Und da das abschließen vom praktikum, doch noch ziemlich present ist, in meinem kopf, dachte ich, ich zeig euch noch ein paar bilder,…




die zwei fotos zeigen ausschnitte aus meinem ersten "taller" - workshop, den ich gehalten habe, zum thema kunst in der gruppenarbeit




diese zwei bilder sind vom betriebsaufslug-workshop in ein 5-sternressort, irre dort sag ich auch (das meine ich negativ und positiv) und das foto im grünen ist von dem workshop zum thema selbstvertrauen im team, den scarleth, die pschologin und ich gehalten haben,...



beim demonstrieren in matagalpa, gegen die abschaffung der medizinische indikation (medizinische abtreibung) und für die strafverfolgung dreier mörder, die ihre frauen umgebracht haben!




meine kolleginnen! (rechts von mir meine chefin)


hier seht ihr noch den schuster meines vertrauens, bei dem ich meine "chinelas" - sandalen schon fünf mal richten war,...



und ich hoffe sie halten jetzt gut, denn übermorgen machen wir uns auf den weg,...

"Wo geht´s hier nach Panama?"


Liebe Leute, ich hoffe ihr begleitet uns weiter und danke für eure schönen gedanken von zu hause. ich glaub ich kann auch noch anders erklären, warum ich gerade so glücklich bin, weil ich mit der vorfreude, dem vermissen von den schönen dingen zu hause- was allerdings nicht weh tut (kein heimweh) - in kombination mit den schätzen, die ich hier finde, eine doppelte portion glück in mir habe!

bis bald, suerte,
beso,
sarah
und natürlich auch von stefan alles Liebe!!!!

Montag, 11. Juni 2007

faltan cinco para cero


fuenf tage fehlen noch, dann ist unsere zweite etappe (nach dem spanischkurs) vorrueber: unser aufenthalt in managua steuert richtung al fin.

!hola amigos, compañeros, familias!
¿como estan?

in den letzten wochen hat sich eine wesentliche veraenderung eingestellt: der invierno hat begonnen und damit die verbundene regenzeit. durch meist spaetabendliche regenguesse kuehlt es nun nachts ab, mit der feuchtigkeit steigt die population der mosquitos ins unermaessliche, aber das allerschoenste ist: managua und die ganze umgebung hier blueht auf in eine wunderschoene gruene landschaft mit den ganzen palmen, mangobaeumen und den ganzen anderen pflanzen, straeuchern und baeumen...herrlich!
vielleicht haben die sommer-auf-winter-umstellung unsere maegen nicht vertragen, oder reizte uns zu sehr unsere laestige zimmernachbarin oder war es einfach das huhn aus der sopa de albondiga, auf jeden fall machten wir auch erste erfahrungen mit magen- und sonstigen viren, so dass wir zu regenerationszwecken und um ruhe vor der muchacha aus dem nachbarraum zu haben, uebers wochenende nach matagalpa, einer bergstadt im landesinneren von nicaragua, fuhren. matagalpa ist dabei neben den erfrischenden temperaturen eine wesentliche stadt in der geschichte nicaraguas als geburtsort von carlos fonseca, einem der gruender der frente sandinista und als stadt mit starken aufstaenden gegen die somozadiktatur in den 70er jahren.

von matagalpa aus verbrachten wir einen sonntag mit spaziergehen im selva negra, dem schwarzwald (benannt nach dem deutschen).



und inmitten von kaffeestraeuchern.
zum ersten mal verliessen wir auch nicaragua in richtung norden und besuchten elke, die in honduras ebenso in einer frauenorganisation ihr praktikum macht, in tegucigalpa.

in tegucigalpa machten wir neben dem sehr schoenen wiedersehen mit elke auch die zufallsbekanntschaft mit dem immer-ein-spaesschen-auf-den-lippen martin, einem kaerntner der an der nicaraguanischen atlantikkueste arbeitet.


elke und ihr honduranisch-internationaler freundeskreis in tegucigalpa bescherten uns ein herrlich-erholsames wochenende mit sonntaeglichen ausflug nach santa lucia...


...und mit marcos, elke und martin...

...besuchten wir felipe.


zurueck in managua heisst es nun langsam, langsam abschied nehmen. ich, stefan, hab dies bereits von den kinderchen im hogar divino niño, von moisés, marcos, martha, norlan, edwin...

...und den vielen anderen aufgeweckten, aktiven kindern, von denen ich in den letzten wochen einiges lernen durfte, getan.

wir geniessen weiterhin das rege treiben auf den strassen managua und nicaraguas,...

...erfreuen uns fast jeden tag ueber das hier-sein...


...und senden euch
muchos saludos, sueños y suerte, que les vaya bien, sarah y stefan

Sonntag, 20. Mai 2007

unter menschen y fuera de managua...

¡hola!

dieses mal ist es gerade sonntag abend und wir lassen unser wochenende gemuetlich mit einem weblog-eintrag ausklingen.

an den wochenden sind wir teils weiterhin unterwegs um aus managua und der damit verbundenen sauna zu entkommen, zum beispiel fuhren wir nach...



...la boquita, ein kleines dorf am pazifik.


bei einer enorm starken meeresstroemung verbrachten wir zwei sehr ruhige tage mit magdalena, der zweiten praktikantin bei miriam, dani, der spanische barde, und juniett, in voller idylle.

an einem anderen samstag schauten wir uns die stadt masaya an...


...und einen weiteren sonntag das naturreservat masaya mit zwei seit 300 Jahren ruhigen vulkanen und einem vor-sich-hin-prodelnden krater, dessen schwefelausstoss...
...uns sehr ins staunen versetzte.


aber auch in managua verbrachten und verbringen wir sehr schoene und angenehme tage und naechte, mit sehr netten menschen, die wir in den letzten wochen kennenlernten. sarah und magdalena bekochten so zum beispiel einmal paar leute mit kraut- und spinatstrudel.

und umgekehrt wurden wir bekocht bei luiz und martha mit ihrer suessen tochter abril. unter gitarrenklaengen...


...drehte dani einer henne den hals um und entkleidete sie danach, so dass aus der henne...


...eine sopa de albondigas wurde.

und so winken wir euch wieder mal zu, dicen adios, hasta pronto! saludos, sarah y stefan