Dienstag, 14. August 2007

feliz estamos en ...




hallo ihr lieben menschen da draussen,...


gestern sind wir von unserer auszeit - von unserem urlaub vom urlaub - wieder von belize nach guatemala ins gute alte "centro america" zurueckgekehrt. erwartungsfrei, und vorstellungslos sind wir vor ungefaehr einer woche von puerto cortés in honduras mit einem schnellboot nach placencia in belize geschippt, stefan genoss sein buch und die sonne, sarah verkruemelte sich am in der mitte gelegenen kloo und dachte das ist wohl das ende der welt, als sie sich von ihrem fruehstueck verabschiedete,... das wars nicht, sondern eher der anfang!


die maya-ruinen von copan in honduras - sehr imposant

belize ist einfach so anders verglichen mit dem rest "centro americas" und genau das brauchten wir einfach, eine auszeit von der machistischen roten erde. die menschen sind nicht braun, sondern schwarz, zumindest die "garifunas", die vorallem die kueste besiedeln, sie sprechen nicht spanisch, sondern englisch, und nehmen das leben sehr gemuetlich. wir erlebten dass sogar busfahren um halb sechs in der frueh ein genuss sein kann, der "cobrador" , der geldeinsammler, weihte den bus vorerst mal mit einem raucherstaebchen und wuenschte uns einen guten morgen, normalerweise, stinkts eher nach muell, urin, koerpergerueche, haendel, fritiertem irgendwas, und wir versuchen der supercoolen gestik des cobradors den preis zu entnehmen. das thema "cobrador" wuerde sowieso schon ein buch fuellen, diese "muchachos", die meistens bei der tuer raus haengen, schreien und pfeifen wirken wie schauspieler, die leider an keinem theater genommen wurden und sich jetzt denbus zur buehne machen,... aber das sind andere geschichten. weiters war die frisurenwelt im bus einfach so faszinierend, dass die fahrt wie im fluge verging, kleine kunstwerke befinden sich da auf den koepfen, sehr imponierend im gegensatz zu den "gelmatten", bei denen man, frau immer angst hat angetropft zu werden,...

in hopkins, einem kleinen garifuna dorf verbrachten wir einige naechte

ja, in placencia verbrachten wir die ersten tage, uns gefiel es ueberall so gut, dass wir jedesmal verlaengerten! und in placencia erlebten wir vorallem sehr lustige tage, da wir "greg" zufaellig ueber den weg liefen! greg haben wir in managua kennengelernt und wie man sieht ist auch centralamerika ein dorf,...

beim "belikin" - belizianisches bier

und natuerlich chillten wir auch reichlich am strand - wie gesagt, wir machten ja richtigen urlaub! und das meer ist so ruhig, so erfrischend, wenn doch warm, einfach karibisch halt. von placencia machten wir uns auf nach hopkins und von dort aus ueber dangriga auf das "caye tabaco", ein kleines bewohntes riff.

in placencia am strand

ja, und auf "tabaco caye", wer dachte sich das, trafen wir stefans papa,... wir waren ganz schoen "baff" uns ganz schoen als er uns da so vom steg entgegenkam,...

stefans papa in norwegischer ausgabe

wir genossen diese woche sehr, obwohl sie uns auch etwas teurer kam, doch haben wir nun noch einmal kraefte und reserven fuer die letzte etappe unserer reise getankt. es sind nur noch ein bisschen mehr als drei wochen, und irgendwie faellt es uns schwer dies zu erfassen,... bald sind wir wieder zuhause! doch wir freuen uns schon riesig auf ein wiedersehen mit euch! in diesem sinne wuenschen wir euch auch noch wunderschoene ferien, urlaube oder auch arbeitstage,... und wir denken heut an euch wenn wir auf einer maya pyramide in tikal (guatemala) platz nehmen und den sonnenuntergang geniessen,...

fuehlt euch umarmt, alles liebe, stefan und sarah







Freitag, 3. August 2007

unterwegs...


¡buenas tardes!

kurze nachrichten von uns ohne bilder! also bisschen was zu lesen und nix zum schauen...wir hatten ein kleines problem mit der speicherkarte unsrer digi-cam, ein paar fotos sind weg und man sagte uns das koennte ein virus ein und jetzt ist grad das vertrauen in die oeffentlichen computer etwas beschraenkt.

uns gehts gut. vor gut zwei wochen haben wir nicaragua nach einem kaffeeplantagen-besuch, einem netten abschied von managua und entspannenden tagen in der nicaraguanischen bergwelt richtung el salvador verlassen.

el salvador...wir waren jetzt knappe 14 tage in diesem herrlich-fastuntouristischen aufregenden land...viele berge, viel wandern, viel natur, pazifikstraende (der pazifik: herrlich, dieses tosende ebbe&flut-schauspiel und die irre kraft des meeres), vulkane, san salvador (parks, plazas, parks, pazas,...) und eine junge aufwuehlende historie mit einem buergerkrieg, der fuer gar nix war (laut verschiedenen salvadoreñanerInnen)...und es brodelt wieder im land: die schere zwischen arm und reich ist (wie ja fast ueberall) sehr gross und wird immer groesser...wenige haben sehr viel (v.a. kaffeeplantagen) und sehr viele sehr wenig (hohe einwohnerdichte, wenig arbeit, viele privatisierungen)...dazu der grosse einfluss der USA in el salvador (das ronald-reagan-regime hat die rechte regierung el salvadors in den 80er unglaublich vollgepumpt mit geld im kampf gegen die linken guerillas), der heute noch sehr stark anhaelt...

die menschen, die el salvadoreña haben bei uns neben der schoenheit der natur auch einen starken eindruck hinterlassen...offen, direkt, freundlich...zwischendurch fast ein bisschen zuviel hilfe, die uns angeboten wurde...sie erzaehlen und erzaehlen, und sie sind sehr stolz darauf, wenn sie mit dir ein paar brocken englisch reden koennen...dabei mussten wir zunaechst aber oft abstecken, dass wir keine gringos sind und englisch nicht unsere muttersprache ist...

und einer dieser netten, zuvorkommenden salvadoreñas hat uns gestern von der grenze bis nach copan mitgenommen...dort sitzen wir jetzt gerade, in honduras...heute haben wir uns eine maya-staette angeschaut, morgen und uebermorgen an die hondurenische karibikkueste und am montag wollen wir mit dem schiff nach belize weiter...mal schaun was kommt, wir aendern momentan halbtaeglich unsere plaene und ideen...und diese freiheit des reisens geniessen wir sehr.

bueno...muchos saludos, abrazo, que les vaya bien...sarah y stefan