Sonntag, 20. Mai 2007

unter menschen y fuera de managua...

¡hola!

dieses mal ist es gerade sonntag abend und wir lassen unser wochenende gemuetlich mit einem weblog-eintrag ausklingen.

an den wochenden sind wir teils weiterhin unterwegs um aus managua und der damit verbundenen sauna zu entkommen, zum beispiel fuhren wir nach...



...la boquita, ein kleines dorf am pazifik.


bei einer enorm starken meeresstroemung verbrachten wir zwei sehr ruhige tage mit magdalena, der zweiten praktikantin bei miriam, dani, der spanische barde, und juniett, in voller idylle.

an einem anderen samstag schauten wir uns die stadt masaya an...


...und einen weiteren sonntag das naturreservat masaya mit zwei seit 300 Jahren ruhigen vulkanen und einem vor-sich-hin-prodelnden krater, dessen schwefelausstoss...
...uns sehr ins staunen versetzte.


aber auch in managua verbrachten und verbringen wir sehr schoene und angenehme tage und naechte, mit sehr netten menschen, die wir in den letzten wochen kennenlernten. sarah und magdalena bekochten so zum beispiel einmal paar leute mit kraut- und spinatstrudel.

und umgekehrt wurden wir bekocht bei luiz und martha mit ihrer suessen tochter abril. unter gitarrenklaengen...


...drehte dani einer henne den hals um und entkleidete sie danach, so dass aus der henne...


...eine sopa de albondigas wurde.

und so winken wir euch wieder mal zu, dicen adios, hasta pronto! saludos, sarah y stefan



Dienstag, 1. Mai 2007

alltag aus managua


¡buenas tardes!

Bei uns wirds bald finster und bevor die Sonne ganz unter geht ein paar Bildchen aus Managua und aus unserem Alltag.



Also oben und unten: das ist Managua. Einigermassen in der Mitte der Stadt ist der Loma de Tiscapa, ein kleiner Huegel. Von dem aus hat man eine gute Aussicht und alles wirkt etwas truegrisch gruen. Ist man dann in den Strassen direkt unterwegs, bekommt man andere Eindruecke, die nicht immer so idyllisch wie von hier oben sind...
Wo der Pfeil im oberen Bild ist wohnen ungefaehr wir. Im Vordergrund ist die Laguna de Tiscapa.
Im Bild unten sieht man bis zum Lago de Managua. Die Flutlichtmasten gehoeren zum Nationalstadion, jedoch nicht fuer Fussball, sondern fuer Baseball (der Nationalsport). Das Fussballstadion ist gleich direkt daneben nur nicht zu erkennen: waren letzten Sonntag zufaellig dort bei einem Spiel und das Stadion aehndelt dem alten LUV-Stadion in Wetzelsdorf (fuer alle Grazer) mit seiner 500 Zuschauer-Kapazitaet - und dort spielt auch das nicaraguanische Nationalteam!



Und die Shilloutte unterhalb ist die von Augusto C. Sandino, der auf dem Loma de Tiscapa ueber Managua wacht und von fast ueberall aus bei Tag und bei Nacht zu sehen ist.


Wir machen zur Zeit ein paar Sonntagsausfluege. Einer fuehrte uns zum zweiten mal nach Granada und wir fuhren mit einem Boot zwischen den Las Isletas umher - 320 Inseln im Lago de Nicaragua am Fusse des Vulkanes Monotombo.


Bei zwei Konzerten waren wir im Rahmen des Festivals de la Tierra, das aber kein Festival so wie bei uns das Noppen-Air oder so ist. Einen Abend spielte das Geschwisternpaar Guardabarranco ruhige melancholische Musik...


...und einen Abend rockte Perrozompopo.


Und in der Casa Miriam gibt es auch oefter Action. Zum Beispiel die Piñada, ein Highlight auf vielen nicaraguanischen Geburtstagsfesten jedes Alters. Eine Person laesst eine Puppe gefuellt mit Zuckerl baumeln und eine andere muss mit verbundenen Augen draufhauen.


Und zum Abschluss noch kurz ueber das Abschiedsfest einer Mitarbeiterin von Miriam: da gabs ein Buffet mit nicaraguensisches Koestlichkeiten und einem Kuchen von Sarah, und lauter Stipendiantinnen und Mitarbeiterinnen des Projektes Miriam.





Und so lassen wir den 1.Mai, der auch hier der Tag der Arbeit ist, gemuedlich ausklingen und wuenschen Euch alles Liebe und viele Gruesse aus Managua. Suerte y Aprazo, Sarah und Stefan